17.03.2018

Samstag,

19.00 Uhr

Lesefestival "Leipzig liest"

Ausblicke – Einsichten. Robert Schumann im Harz, in Dresden und der Sächsischen Schweiz

Sie vermochten es. Freilich auf recht unterschiedliche Weise. Da war zum einen das unmittelbare Erleben urwüchsiger Landschaften, zum anderen das gediegene Leben in der Residenzstadt – Regsamkeit hier, Einsamkeit dort. Die Eindrücke des unmittelbar Erlebten während der Wanderung in der Sächsischen Schweiz 1841 und der Harzreise 1844 kurz vor dem Umzug nach Dresden erschließen uns das Fühlen und Denken von Robert und Clara Schumann als junges Paar wie auch als Künstler sehr direkt. Sie dienen der Selbstverständigung und gleichen einer Suche, zuweilen einer Flucht. – Der Leipziger Musikwissenschaftler Prof. Dr. Hans Joachim Köhler hat in einem früheren Werk gezeigt, wie sich Orte trotz ihres wechselnden Antlitzes aus ihrer Geschichte heraus beglaubigen und den aufmerksamen Betrachter aller Zeiten als Blickkontakte Wege in die Vergangenheit und zu deren Protagonisten eröffnen.

Mitwirkende:
Hans-Joachim Köhler
Moderation: Ralf C. Müller

Eintritt frei.
Eine Veranstaltung des Eudora-Verlags Leipzig