Clara19 | Schumanns Salon zur Buchmesse Leipzig

Beatrix Borchard: Clara Schumann. Neue Quellen – Andere Schreibweisen
Durch die Schumann-Briefausgabe ist bisher unbekanntes Quellenmaterial erschlossen worden, das einen neuen Blick auf das familiäre, künstlerische und soziale Netz erlaubt, das sich Clara Schumann im Laufe ihrer einzigartigen Karriere aufgebaut hat: Dafür stehen ihre weitgehend unbekannte Mutter, Marianne Bargiel, ihr künstlerischer Partner, Joseph Joachim, die Familie Mendelssohn, Kinder und Schülerinnen. Aus dem neuen Wissen erwachsen Konsequenzen für die Darstellung der Biographie und der künstlerischen Arbeit Clara Schumanns. Die Autorin Professor Dr. Beatrix Borchard, musikwissenschaftliche Autorin, ist eine der führenden Clara Schumann-Forscherinnen
 
Gerd Nauhaus, Nancy B. Reich (Hrsg.): Clara Schumann – Jugendtagebücher 1827-1840
Die Kindheits- und Jugendtagebücher von Clara Schumann erscheinen erstmals vollständig und kommentiert.
Anfangs stellvertretend vom Vater, dem Klavierpädagogen Friedrich Wieck, geführt, werden die Tagebücher später von der Achtzehnjährigen selbst verfasst. Da hat sich längst die Liebesbeziehung zu Robert Schumann entwickelt, die nach schweren Konflikten mit Wieck 1840 zur Hochzeit führt.
Prägnant und oft amüsant werden die Konzertreisen der jungen Pianistin geschildert: Städte, Konzertsäle, Instrumente, Kollegen, Konkurrenten und natürlich Claras Erfolge bilden ein höchst reizvolles historisches Panorama.
Herausgeber sind der Schumann-Forscher Gerd Nauhaus (Zwickau), der bereits Schumanns Tage- und Haushaltbücher edierte, und die renommierte Clara Schumann-Biographin Nancy B. Reich (New York).
 
Musik: Gudrun Franke, Klavier

Eintritt frei
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Olms-Verlag

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