Robert und Clara Schumann

Robert Schumann kam 1828 als Student der Rechte nach Leipzig. Unter dem Einfluss des Klavierpädagogen Friedrich Wieck entschloss er sich zu einem Leben für die Musik. Clara Wieck, 1819 im Hause "Hohe Lilie" am Leipziger Neumarkt geboren, war bereits eine berühmte Pianistin, als sie sich für ein Leben mit Robert Schumann entschied. Am Tag nach ihrer Hochzeit in der Schönefelder Kirche am 12. September 1840 bezogen beide ihre erste Wohnung in der Inselstraße. Robert Schumann komponierte hier die "Frühlingssymphonie", die ihm Weltruhm zutrug. Das hier entstandene Klavierkonzert in a-Moll machte das Künstlerehepaar berühmt. 



In der ersten gemeinsamen Wohnung herrschten Geselligkeit und Offenheit für Künstler, wie beispielsweise Mendelssohn Bartholdy, Chopin und Liszt. Hier schrieb Schumann auch Rezensionen zum Musikleben für die "Neue Zeitschrift für Musik", die noch heute erscheint. In der Inselstraße wurden die ersten beiden Kinder Marie und Elise geboren.