Der SpielHÖRplatz

Einzigartig in der deutschen Museenlandschaft besticht der neue SpielHÖRplatz durch die Kombination aus Naturverbundenheit und musikalisch-technischer Raffinesse. Für die Natürlichkeit steht der Spielplatzbauer Michael Grasemann. Holz ist sein Element. Seine künstlerisch gestaltete Kletterlandschaft aus Rubinienbalken bietet durch die natürliche Wuchsform dieses Hartholzes unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beim Balancieren und Klettern, zudem passt sie sich ästhetisch dem Gesamtkonzept des Innenhof-Areals an.
Der HÖRbereich aber ist einzigartig! Konzipiert und gestaltet wurde er von jenem Künstler Erwin Stache, der mit seiner Genialität schon den Klangraum zum Klingen brachte. Vier unsichtbar integrierte Klanginstallationen bieten einen schöpferischen Ansatz für Kinder, die in ihrem Spiel mit Tönen, Klanggruppen und Geräuschen experimentieren möchten.

Allen großen und kleinen Besuchern steht der neue SpielHÖRplatz künftig vom 15. März bis 15. Oktober an allen Wochenenden von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung. Zudem bieten wir in Kürze Workshops für Schulklassen an. Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse! Kontakt

Film über die Eröffnung am 16.9.2016

Die Windschaukel:
Die Bewegung der Schaukel wird mit Hilfe von Tönen und einem Rauschen wie am Meer verstärkt. Je nach Heftigkeit der Schaukelbewegung, wird auch das Aufbrausen des Meeresgeräusches unterschiedlich erklingen. Im Wechsel dazu erklingen Glockentöne. Das Hin und Her der Schaukel wird als Klöppelbewegung in der Glocke assoziiert. Die Schaukel kann Kinder in einen träumerischen Zustand versetzen. Die dazukommenden Geräusche und Klänge unterstützen das, schaffen durch akustische Klangbilder fantasievolle Traumwelten.

Die Trittbretter
Drei Podeste sind mit Sensoren ausgestattet, die Erschütterungen, also Schwingungen erkennen können. Die Kinder können durch das Auftreten oder Hüpfen verschiedene Geräusche und Töne erzeugen. Eines der drei Podeste verändert das Geräusch, was man mit den Füßen macht und bringt es mit einem anderen Klang wieder zurück. Man könnte meinen, man befindet sich in einer Höhle oder einer Kirche. Auch hier geht es um Wahrnehmung. Der Spielplatz ist real, die Klänge aber können einen ganz anderen Ort simulieren, den man durchschreiten, überspringen, erschleichen oder ertasten kann.

Das Kugelspiel
Drei Edelstahlkugeln sind auf Pfosten angebracht. Man kann sie berühren und auch miteinander verbinden. Die Kugeln werden zu Zauberkugeln, die Töne auslösen und diese verändern können. Wird eine Verbindung zwischen zwei Kugeln geschlossen, kann man durch gegenseitiger Berühreng auch Klavierspielen indem man den Arm des Gegenübers wie eine Klaviatur mit den Fingern berührt und bespielt. Man wird selbst zum Instrument.

Die Seilharfe
Seile sind gespannt und können bei Berührung wie eine Harfe bespielt werden. Dabei ist auch der Klang von Seil zu Seil verschieden, so dass mehrere Kinder ein kleines Orchester bilden können. Ein Instrument, welches zur Kreativität einlädt. Mittels abgestimmter Tonleitern kann man sofort loslegen und vor allem rhythmisch, tänzerisch agieren.